Vereinsgeschichte

Der Verein Mütterzentrum, der mit der offenen Treffpunktsarbeit familienadäquate Rahmenbedingungen für Frauen und Familien geschaffen hat, hat im Verlauf der Vereinsgeschichte eine Vielzahl von entlastenden und begleitenden Diensten aufgebaut und ist als Träger der Jugendhilfe im Bereich sozialpädagogischer Beratungs- und Förderangebote tätig.

Auf Grund der Komplexität und der Vernetzung sowohl niederschwelliger Angebote als auch Aufgabenfelder im Bereich der professionellen Sozialarbeit, leistet das Beckumer Mütterzentrum wichtige präventive Hilfe und Förderung in der Familienselbsthilfe.

Der Erfolg der Arbeit steht für den über Jahre aktiven Einsatz der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen.

 

1987: Gründungsversammlung des Vereins
   
1990: Anmietung eigener Räumlichkeiten
   
1995: 1. Erweiterung der Einrichtung
  Übernahme einer Pflichtaufgabe nach § 23 KJHG - Beratungsstelle für Tagespflege
  Gründung des Beckumer Familienforums
   
1996: Übernahme und Durchführung einer Hausaufgabenbetreuung in Kooperation mit den Grundschulen der Stadt
   
1997: 2. Erweiterung der Einrichtung
  Übernahme der Trägerschaft einer Übermittagbetreuung im Rahmen der verlässlichen Grundschule
  10 jähriges Vereinsbestehen
   
1999: Anerkennung als Träger der Jugendhilfe
  Aufbau der Fachstelle Betreuung
  Aufbau des Dienstes „Jugend hilft Alter“
   
2000: Aufbau von Varia - Schwangerenkonfliktberatung
  3. Erweiterung der Einrichtung
  10 Jahre Institution im Ehrenamt
   
2001:

Eröffnung des Kinder-Jugendhauses

   
2002: Erweiterung des Kinder – Shops
   
2003: Trägerschaft in der gemeinsamen Anlaufstelle von Arbeitsamt und Kreisverwaltung
     

2004:

Trägerschaft von Offenen Ganztagsschulen

 
  Einrichtung eines Besuchs- und Betreuungsdienstes für Senioren  
   
2005:

Entwicklung der Arbeit im Bereich Offener Ganztagsschulen

   
2006:

Ausweitung der Angebote im Kreisgebiet

   
2007: Anerkennung als Mehrgenerationenhaus durch das Bundesministerium für Familien, Frauen, Senioren und Jugend

Das Mütterzentrum heute ist eine Einrichtung, die mit ihrer Arbeit die speziellen Lebensumstände und Bedürfnisse von Müttern und ihren Familien berücksichtigt und darüber hinaus bedarfsgerechte Förder- und Unterstützungsangebote für Familien bietet.

Ebenso haben wir als Verein die Folgen des Sozialabbaus, die besonders gravierend Familien betreffen, im Auge und treten durch unsere Arbeit dafür ein, soziale Bedürfnislagen aufzuzeigen und weiteren Ungleichbehandlungen entgegenzuwirken. Insofern setzen wir deutlich sozial- und familienpolitische Akzente mit der Intention, durch möglichst praxisnahe und wirksame Hilfen ein soziales Netz für Frauen und ihre Familien aufzubauen.

Innerhalb der 20-jährigen Vereinsgeschichte hat das Mütterzentrum aufgrund der Berücksichtigung von Familieninteressen eine große Bedeutung für Beckumer Frauen und ihrer Familien erlangt und sich zu einem kompetenten Partner in Fragen der Frauen- und Familienpolitik entwickelt.